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Hans Purrmann: „Im Kräftespiel der Farben“ „Daß am 17. April sein vierzigster Todestag begangen wird, kann nur ein äußerer Anlaß sein für die Retrospektive mit über achtzig Gemälden und vierzig Aquarellen aller Schaffensperioden. Purrmanns Rang innerhalb der deutschen Malerei ist unbestritten, und die Tübinger Schau beweist das eindrucksvoll… War er ein Unzeitgemäßer? Wohl eher ein Zeitloser, der gegenüber den Kunstströmungen, die an ihm vorbeizogen, nicht nur persönlich um ein ausgewogenes Urteil bemüht war, sondern der noch in hohem Alter kunstpolitisch eine liberale Position bezog, als er sich in den erbitterten Auseinandersetzungen um Abstraktion und Figuration in den fünfziger Jahren für die Freiheit der künstlerischen Auffassung einsetzte.“ Martina Wehlte, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Januar 2006 |
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